Meine frühere Anwältin Rita Boecker zahlte mir fast 10.000 Euro – in zwei Vergleichen

Von 2018 bis Ende 2021 vertrat mich Rechtsanwältin Rita Boecker, damals mit Kanzlei in Ulm, heute in Langenau, nach meiner Trennung in mehreren Familienverfahren. Später stritten wir über zwei Dinge: über Gebühren, die ich ihr bezahlt hatte, und über die Behandlung des Hausrats. Beide Auseinandersetzungen endeten mit einem Vergleich: 6.000 Euro im Gebührenstreit vor dem Landgericht Ulm, weitere 3.866,60 Euro im Hausratsstreit. Zusammen 9.866,60 Euro. Ein Urteil über die Ansprüche gab es nicht, ebenso wenig ein Anerkenntnis ihrer Haftung.

Erst die Rechnung, dann die Kündigung

Frau Boecker betreute für mich Unterhalt, Zugewinn und ein Arrestverfahren. Im Juni 2021 schickte sie mir fünf Rechnungen über zusammen 7.889,52 Euro. Ende Juli schrieb sie, sie erwarte den Ausgleich bis zum 12. August, sonst müsse ich „damit rechnen, dass wir das Mandat in Ihren Angelegenheiten niederlegen werden“. Ich zahlte, weil ich mitten in laufenden Verfahren nicht ohne Anwältin dastehen wollte. Vollständig, in zwei Raten, die letzte im Oktober 2021.

Einen Monat später, am 29. November 2021, beendete sie trotzdem alle Mandate, per E-Mail am Abend. Sie begründete das mit meinem Auftreten gegenüber der Justiz: mit meinen Veröffentlichungen im Internet über Richter, die ihrer Auffassung nach die Grenzen freier Meinungsäußerung überschritten, und später im Prozess vor allem mit meinen Befangenheitsanträgen gegen Familienrichter. Das Vertrauensverhältnis sei zerstört. Ein Schreiben, das mir die Niederlegung für den Fall ankündigte, dass ich mein Verhalten nicht ändere, gab es nach der späteren Einschätzung des Landgerichts nicht. Angedroht hatte sie die Niederlegung im Juli 2021 nur für den Fall, dass ich nicht zahle. Ich stand mitten in mehreren Familienverfahren ohne Anwältin da und musste einen neuen Anwalt beauftragen.

Der Gebührenstreit am Landgericht Ulm

Anwälte können ein Mandat grundsätzlich auch ohne wichtigen Grund kündigen. Unter bestimmten Voraussetzungen verlieren sie dadurch aber ihren Vergütungsanspruch für die Arbeit, die dem Mandanten infolge der Kündigung nichts mehr nützt. Genau darum ging es: Ich verlangte die Gebühren zurück. Frau Boecker lehnte ab, ich beantragte einen Mahnbescheid, sie widersprach, und so landete die Sache beim Landgericht Ulm (Az. 5 O 15/25). Vertreten hat mich Rechtsanwalt Dr. Jens Lohmar.

Frau Boecker verteidigte sich: Ihre Abrechnung sei fällig gewesen, weil die Verfahren damals ruhten. Und die Kündigung sei berechtigt gewesen, weil ich mit meinen Befangenheitsanträgen gegen Familienrichter das Vertrauen zerstört hätte.

Im ersten Termin im Mai 2025 sah es für mich nicht gut aus. Der Einzelrichter deutete an, meine Befangenheitsanträge könnten ein vertragswidriges Verhalten sein, das die Kündigung rechtfertigt. Später übernahm wegen „besonderer Schwierigkeiten“ die ganze Kammer. Im April 2026 kam sie nach ihrer vorläufigen Einschätzung zu einem anderen Ergebnis: Eine Kündigung aus wichtigem Grund hätte innerhalb von zwei Wochen erfolgen müssen, und vorher hätte Frau Boecker mich wegen meines Verhaltens warnen müssen. Im Protokoll heißt es: „Es gibt kein Schreiben der Beklagten an den Kläger, in dem angedroht wird, dass für den Fall, dass er sein Verhalten nicht ändert, das Mandat niedergelegt wird.“ Vorläufig errechnete die Kammer einen Rückzahlungsanspruch von 5.311,97 Euro und schlug einen Vergleich über 6.000 Euro vor.

Den schlossen wir noch im Termin. Nur Frau Boecker durfte ihn innerhalb einiger Wochen widerrufen, laut Protokoll zur Abklärung mit ihrer Haftpflichtversicherung. Sie widerrief nicht. Die Kosten wurden geteilt: Jeder trägt seinen Anwalt selbst, die Gerichtskosten werden halbiert.

Der zweite Streit: der Hausrat

Nach der Trennung blieb der Hausrat im Haus bei meiner geschiedenen Frau. Gemeinsam gehörende Haushaltsgegenstände werden grundsätzlich nicht im Zugewinnausgleich, sondern getrennt davon verteilt, gegebenenfalls gegen eine Ausgleichszahlung. Frau Boecker berücksichtigte den Hausrat im Zugewinnausgleich. Die Gegenseite wandte schon 2020 schriftlich ein, Hausrat gehöre „nicht in die Zugewinnausgleichsregelung“, seine Aufteilung sei „getrennt zu regeln“. Während ihres Mandats wurde kein gesondertes Hausratsverfahren eingeleitet.

Im Juli 2026 verlangte ich über Dr. Lohmar Schadensersatz. Aus alten Rechnungen, Kontoauszügen und E-Mails hatte ich 88 Gegenstände mit Kaufdatum, Preis und Zeitwert rekonstruiert und daraus meinen hälftigen Anteil berechnet: 7.733,20 Euro. Mit weiteren Belegen erhöhte ich später auf 9.202,65 Euro.

Frau Boecker wies die Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach zurück. Sie bestritt, dass alle Gegenstände zum Hausrat gehörten, und dass früher angeschaffte Gegenstände überhaupt noch vorhanden waren. Trotzdem bot sie 3.866,60 Euro an, „zur Meidung weiteren Zeit- und Arbeitsaufwandes“ und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Bedingung: Damit sollten alle bekannten und unbekannten Ansprüche aus dem Mandat erledigt sein. Nach Rücksprache mit ihrer Versicherung blieb sie dabei. Ich habe angenommen. Den größten Teil zahlte ihre Berufshaftpflichtversicherung, den Rest sie selbst.

Warum ich angenommen habe

Weil ein weiterer Prozess Geld, Zeit und einen ungewissen Ausgang bedeutet hätte. Wer gegen einen Anwalt klagt, kämpft gegen jemanden, der das Spielfeld beruflich kennt, und gegen eine Versicherung im Hintergrund. Gericht und zwei Anwälte hätten bei diesem Streitwert schnell mehrere tausend Euro gekostet. Die sichere Vergleichssumme war mir lieber.

Was ich daraus mitnehme

Ab hier ist es ausdrücklich meine Meinung, und die ist deutlich.

Zur Kündigung: Ich zahlte wegen der Niederlegungsandrohung vollständig, zuletzt im Oktober 2021. Am 29. November warf sie alle Mandate hin, wegen meines Verhaltens gegenüber der Justiz, ohne mich vorher schriftlich gewarnt zu haben. Diese Abfolge halte ich für ein schlechtes Verhalten gegenüber einem Mandanten. Aus ihr entsteht für mich der Eindruck: Ihr Honorar war ihr wichtiger als die Fortführung meiner Vertretung. Ein Anwalt ist dazu da, die Interessen seines Mandanten zu vertreten, gerade in einer schwierigen Lage. Mitten in laufenden Verfahren stand ich ohne anwaltliche Vertretung da. Damit hat sie mich aus meiner Sicht allein gelassen. Die Kammer des Landgerichts sah vorläufig die Voraussetzungen einer Kündigung aus wichtigem Grund nicht als erfüllt an und verwies dabei auf die fehlende vorherige Warnung. Nach dieser Erfahrung würde ich ihr kein Mandat mehr anvertrauen.

Zum Hausrat: Die getrennte Behandlung von Haushaltsgegenständen im gemeinsamen Eigentum ist für mich Familienrecht aus dem Lehrbuch. Die Gegenseite hatte schon 2020 schriftlich darauf hingewiesen. Dennoch wurde bis zum Ende ihres Mandats kein gesondertes Hausratsverfahren eingeleitet. Laut Terminsbericht meiner späteren Anwältin vom September 2025 erklärte dann auch der Familienrichter, Hausrat sei grundsätzlich keine Frage des Zugewinns. Für mich ist diese Behandlung des gemeinsamen Hausrats ein grober Schnitzer. Bei einer Anwältin, die auf ihrem Briefkopf Familienrecht als Tätigkeitsschwerpunkt nennt, lässt mich das ernsthaft an ihrer familienrechtlichen Kompetenz zweifeln. Ob darin eine anwaltliche Pflichtverletzung lag und mir dadurch ein ersatzfähiger Schaden entstand, hat kein Gericht entschieden; sie hat den Vergleich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht geschlossen, und das Zugewinnverfahren läuft noch.

Mein Rat: Wer nach einer Mandatskündigung erneut Anwaltskosten zahlen muss, sollte prüfen lassen, ob ein Teil der bisherigen Gebühren zurückverlangt werden kann. Und wer sich scheiden lässt, sollte früh fragen, wie mit dem Hausrat verfahren wird.

Fairerweise gehört dazu

Kein Gericht hat Frau Boecker verurteilt. Beide Fälle endeten mit einem Vergleich, und beim Hausrat zahlte sie ausdrücklich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Mit meiner Annahme habe ich sämtliche Ansprüche aus dem Mandat erledigt. Vor dem Gebührenprozess hatte sie wegen meiner damaligen Darstellung zivil- und strafrechtliche Schritte angekündigt. Ich habe Frau Boecker am 6. Oktober 2026 den Entwurf dieses Artikels per E-Mail geschickt und sie um eine Stellungnahme bis zum 13. Oktober gebeten. Bis zur Veröffentlichung ist bei mir keine Stellungnahme eingegangen. Wenn sie konkrete Angaben beanstandet, prüfe ich die Belege und berichtige nachgewiesene Fehler. Eine Stellungnahme von ihr nehme ich weiterhin gern auf.

Gericht verurteilt Kanzlei Reinhardt & Kollegen wegen zu hoher Gebühren — die Rechnungen kamen von Anwalt Torsten Geißler

Ich hatte eine Erfurter Anwaltskanzlei mit einer Zwangsversteigerung beauftragt. Aus dem Versteigerungserlös behielt sie dann fast 8.000 Euro von meinem Geld ein. 3.790 Euro davon habe ich zurückgeholt — aber erst vor Gericht und erst nach Jahren: 1.473 Euro gab die Kanzlei selbst zu, weitere 2.317 Euro sprach mir das Landgericht Erfurt zu und verurteilte Reinhardt & Kollegen wegen überhöhter Gebühren. Unterm Strich zahle ich trotz des Sieges sogar noch 330 Euro Verfahrenskosten drauf.

2019 beauftragte ich eine Erfurter Anwaltskanzlei — Reinhardt & Kollegen — mit einer eigentlich klaren Sache: der Zwangsversteigerung eines Grundstücks, das mir und meiner damaligen Frau je zur Hälfte gehörte. Anfangs betreute ein anderer Anwalt der Kanzlei meinen Fall, und mit seinen Rechnungen hatte ich nie ein Problem — sie waren stets korrekt. Als er in den Ruhestand ging, übernahm Rechtsanwalt Torsten Geißler. Von ihm stammen die Rechnungen, um die es hier geht.

Am Ende der Versteigerung blieb ein Überschuss übrig. Anfang Juli 2021 landete er auf einem Konto der Kanzlei — und schon bei der Abrechnung am 1. Juli 2021 behielt sie davon 7.925,40 Euro ein und verrechnete sie mit ihren eigenen Honorarforderungen. Über dieses Geld habe ich dann jahrelang gestritten — von Juli 2021 bis 2026, also fast fünf Jahre.

Fast die Hälfte davon stand mir zu. Das steht heute fest:

  • 1.473,22 Euro gab die Kanzlei selbst zu. Im Februar 2025 schrieb mir Herr Geißler, der Rechnung habe ein viel zu hoher Streitwert zugrunde gelegen — rund 177 Prozent zu hoch, fast das Dreifache. Schuld sei eine „Verwechslung” mit einem anderen Vorgang gewesen; das Geld werde „natürlich erstattet”. Zurückgezahlt wurde es trotzdem erst im Januar 2026 — fast ein Jahr später, und erst, als ich längst klagte.
  • 2.317 Euro sprach mir das Landgericht Erfurt obendrauf zu. Die Kanzlei hatte bei zwei Rechnungen den doppelten Gebührensatz angesetzt (2,0 statt der üblichen 1,3), ohne dass die Sache besonders schwierig oder aufwendig gewesen wäre. Zusätzlich muss sie mich von einem Teil meiner vorgerichtlichen Anwaltskosten freistellen (684,25 Euro).

Unterm Strich hatte die Kanzlei also über Jahre fast doppelt so viel von meinem Geld in der Hand, wie ihr zustand.

Und jetzt kommt der Teil, den viele unterschätzen: Recht zu bekommen kostet erst einmal selbst. Damit das Gericht überhaupt tätig wird, musste ich die Gerichtskosten vorschießen — auf mich entfielen davon am Ende 619,50 Euro. Und weil man vor dem Landgericht nicht ohne Anwalt auftreten darf, musste ich einen eigenen bezahlen: 2.045,02 Euro. Weil ich nur teilweise gewann, trage ich am Ende 70 Prozent der Verfahrenskosten und muss der Gegenseite sogar noch 330,40 Euro erstatten. Ich habe in der Sache recht bekommen — und lege bei den Kosten trotzdem drauf.

Genau da liegt das Problem: Wer sich gegen eine zu hohe Rechnung wehrt, geht in Vorleistung, trägt das Prozessrisiko, und am Ende bleibt vielleicht wenig übrig. Ich habe es trotzdem durchgezogen. Die meisten tun das nicht — sie zahlen einfach, was auf der Rechnung steht.

Was ich daraus mitnehme — und das ist jetzt ausdrücklich meine Meinung: Gleich an mehreren Stellen lief die Abrechnung zu meinen Lasten und zugunsten der Kanzlei — der „verwechselte” Streitwert genauso wie die zu hohe Gebühr. Noch im Januar 2025 hatte man mir versichert, alles sei korrekt und meine Forderung unberechtigt; wenige Wochen später musste man einräumen, dass es eben nicht stimmte. Das nährt bei mir Zweifel: daran, wie verlässlich so eine Anwaltsrechnung ist, und daran, wie viel Vertrauen man einer Kanzlei schenken kann. Mein Rat an alle: Prüfen Sie jede Anwaltsrechnung. Fragen Sie nach. Holen Sie im Zweifel eine zweite Meinung ein.

Fairerweise gehört dazu: In der Sache selbst ist das Gericht überwiegend der Gegenseite gefolgt — meine weitergehenden Forderungen hat es abgewiesen. Dass die Kanzlei sich überhaupt aus dem verwahrten Geld bediente (die Verrechnung), hat es im Grundsatz nicht beanstandet — nur deren Höhe. Verurteilt wurde außerdem die Kanzlei als Gesellschaft, nicht Herr Geißler persönlich; einen Vorsatz hat das Gericht niemandem unterstellt, und ich tue es auch nicht. Herr Geißler sieht die Sache ohnehin anders: In seiner Stellungnahme vom 10. Januar 2025 hielt er meine Forderung im Kern für unberechtigt und die Abrechnung für korrekt — und einer Veröffentlichung hat er ausdrücklich widersprochen.

Eine Randnotiz noch, die ich bemerkenswert finde: Die Kanzlei Reinhardt & Kollegen gibt es so nicht mehr — sie ist nach Geißlers eigenen Angaben seit dem 1. Januar 2025 aufgelöst. Herr Geißler selbst arbeitet heute für die Kanzlei Buchalik Brömmekamp in Erfurt — also für genau die Kanzlei, die im Prozess die Gegenseite vertreten hat. Bewerten will ich das nicht; ich halte es nur fest.

Ergänzend ist mir bei meiner Vertrauensbewertung aufgefallen: Volker Reinhardt — Namensgeber und heutiger Liquidator der Kanzlei — wurde im April 2023 vom Amtsgericht Erfurt als Insolvenzverwalter des Fußballvereins FC Rot-Weiß Erfurt aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung abberufen. Vorausgegangen waren nach den öffentlichen Berichten ein Gutachten, das mehrere Pflichtwidrigkeiten feststellte, und ein mehrheitliches Votum der Gläubigerversammlung für seine Ablösung (u. a. kicker und LTO). Mit meinem Gebührenstreit hat dieser Vorgang unmittelbar nichts zu tun. Mein persönliches Vertrauen hat am Ende aber weder die Kanzlei gestärkt noch die beiden Anwälte, deren Namen für mich mit ihr verbunden sind: Torsten Geißler, als Sachbearbeiter der Rechnungen, die das LG Erfurt in meinem Fall als überhöht beanstandet hat, und Volker Reinhardt, den das AG Erfurt im April 2023 wegen festgestellter Pflichtwidrigkeiten als Insolvenzverwalter abberief.

VERKAUFT: 7-Zi.-Einfamilienhaus ideal für Kinder in Munderkingen zur Versteigerung – Verkehrswert 477.000€

Versteigerungstermin

Die Zwangsversteigerung wegen Aufhebung der Gemeinschaft aufgrund von Scheidung findet am

Montag, 08.02.2021, 13:30 Uhr
DAS HAUS WURDE ERFOLGREICH VERSTEIGERT

im Löwensaal des Amtsgericht Ulm unter dem Aktenzeichen 2 K 10/19 statt.

Verkehrswert laut Gutachten

  • Verkehrswert insgesamt: 477.000,00€
  • Festgestellt von gerichtlich bestelltem und vereidigtem Sachverständigen
  • Verkehrswert Haus: 469.000,00€
    • Sachwert: 515.859,99€ mit 10% Abschlag, weil Gutachter Innenräume nicht begutachten konnte, deren guter Zustand jedoch aus den Fotos oben hervorgeht.
  • Verkehrswert Photovoltaik-Anlage: 8.000,00€
  • Wertermittlungsstichtag: 21.07.2020
  • Gutachten hier herunterladen: https://versteigerungspool.de/zwangsversteigerung/einfamilienhaus.310120

Grundrisse

Adresse

Stauferring 37, 89597 Munderkingen, Alb-Donau-Kreis

Kontakt

Herr Sandro Groganz, Email: sandro.groganz@gmail.com

Objektdetails

  • Haustyp: Einfamilienhaus (freistehend)
  • Zimmer: 7
  • Etagenanzahl: 3
  • Badezimmer: 1
  • Wohnfläche: 216,07 m²
  • Garage/ Stellplatz: 1 Garage
  • Nutzfläche ca.: 307 m²
  • Grundstücksfläche ca.: 825 m²
  • Baujahr: 2007
  • Wesentliche Energieträger: Erdwärme
  • Bauphase: Haus fertig gestellt
  • Energieausweis: liegt vor
  • Objektzustand: Neuwertig
  • Heizungsart: Fußbodenheizung
  • Energie­ver­brauchs­kennwert: 68 kWh/(m²*a)

Objektbeschreibung

Das zweistöckige, freundliche und neuwertige Einfamilienhaus mit (Wohn-)Keller besticht durch eine gehobene Innenausstattung. Neben sieben hellen und einladenden Zimmern zählen ein großes Badezimmer im OG sowie ein separates Gäste-WC im EG zu der Immobilie. Das KfW-60-Haus wurde 2007 erbaut und wird per Fußbodenheizung mit Erdwärme (Geothermie) kostengünstig beheizt und hat eine Photovoltaikanlage. Zur Verfügung stehen Ihnen außerdem eine Garage für Ihr Auto, sowie ein weiterer Stellplatz neben der Garage und mehrere Kellerräume.

Der Garten wurde im Jahr 2008 von einem Landschaftsarchitekten entworfen und professionell umgesetzt. Mittlerweile sind alle Pflanzen und Bäume wunderschön gewachsen. Drei Platanen bieten im Sommer natürlichen Schatten auf der gesamten großzügigen Terrasse aus Travertin Naturstein.

Sowohl das Haus wie auch der Garten wurden und werden sehr gut gepflegt.

Ausstattung

Erwärme-, d.h. Geothermie-Heizung (2x 100m Tiefbohrungen), daher extrem niedrige Heizkosten (ca. 700€ im Jahr) und keine Schornsteinfegerkosten – die Heizung läuft einfach und muss nicht gewartet werden. Mit der fast abbezahlten Photovoltaikanlage lassen sich zusätzlich noch Stromkosten für die Geothermie minimieren (ca. 100€ im Monat). Im gesamten Haus Eichestabparkett (12 mm) oder Villeroy und Boch Fliesen. Sichtbare Sparren im OG. Granitfensterbänke an allen Fenstern. Das großzügige Bad und Gäste-WC sind nur da gefliest worden, wo nötig. Kalk-Filzputz im ganzen Haus, daher gab es nie Probleme mit Schimmelbildung. Podesttreppe aus Eiche zwischen den Etagen. Elektrische Rollläden in EG Essen/Wohnen, Treppenhaus und OG Kind 2. Die Einbauküche der Firma Rempp ist u.a. mit einem Induktionskochfeld (Siemens EH787502), Backofen, Mikrowelle, Geschirrspülmaschine und Apothekerschrank ausgestattet. Für sehr schnelles Internet verfügt das Haus über eine LTE-Außenantenne, um DSL und LTE zu bündeln. Alle Wohnräume sind mit LAN-Anschluss ausgestattet, die sternförmig im Serverraum zusammenlaufen. Satellitenanlage und -Anschlüsse in mehreren Räumen. Alle Steckdosen mit integrierter Kindersicherung. Im EG Wohnbereich wurden Leerrohre vom Fernseher zur Couch für eine Surround-Anlage verbaut. Die Wände wurden aus Poroton-Ziegeln gemauert. Der Wasserspeicher für die Fußbodenheizung wurde für den Fall des Wasserverlusts ummauert, damit ein Wasserschaden verhindert wird. Statisch wurden Vorkehrungen für den Bau eines noch nicht vorhandene Carport zwischen Haus und Garage vorgesehen. Vorbereitungen für eine Solaranlage auf dem Dach wurden ebenfalls getroffen (Schläuche/Kabel gehen in den UG Technikraum).

Garten

Der Garten ist mittlerweile im Vergleich zu den teilweise älteren Fotos wunderschön gewachsen. Er lässt sich gut vor Ort einsehen.

Lage

Dieses schöne Einfamilienhaus liegt in bester Sonnenlage mit Ausrichtung der großen Terrasse auf SW in einer ruhigen Wohnlage an einem unbebaubaren Grünstreifen in Munderkingen mit weitem Blick nur auf Felder. Kindergarten und Grundschule liegen nur ein paar Minuten entfernt. Munderkingen selbst bietet mit seinen über 5.000 Einwohnern ein intaktes und reges Kultur- und Vereinsleben. An der schönen Donau gelegen, sind Ausflüge in die Natur jederzeit innerhalb kurzer Zeit machbar. Zahlreiche Gewerbebetriebe nutzen die verkehrsgünstige Lage an der B311 zwischen Sigmaringen/Ulm und Biberach. Ein Bahnhof an der Bahnlinie Ulm-Freiburg, wird ebenfalls mehrmals täglich angefahren. Ferner sind sämtliche Schulen und Kindergärten, sowie zahlreiche Ärzte, Apotheken und ein Ärztehaus zu finden.

Sonstiges

Dem Käufer werden Bilder von allen Räumen im Rohbau-Zustand zur Verfügung gestellt, in denen man die Verlegung der Elektrik erkennen kann.

Just Released My Open Source Campaign Management Software

It’s been very quiet on my blog for a long time. The reason being that I’ve been tinkering with and then building a software product for the past 9 months.

As a marketing consultant for open-source vendors, I’ve been closely following trends in digital marketing and used various tools to get my job done:

  • Basecamp and then JIRA for agile marketing management
  • Hootsuite for social media publishing
  • Google Docs for strategy development and copy writing
  • Google Analytics for website traffic
  • Google Spreadsheets to collect statistical data for monitoring
  • HubSpot for marketing automation
  • Google Adwords for online advertisement
  • and more

There’s an amazing amount of manual work involved in digital marketing and as I found out through my consulting business, even at very large corporations.

Last year, I was searching for software that covered planning, execution and monitoring of digital marketing campaigns. There are proprietary products that come close, but they are

  • off-the-shelf offerings that are hard to integrate with third-party online channels,
  • or in the cloud and thus a walled garden.

Let alone open-source solutions for digital marketing: There was nothing out there. Search for “open source campaign management” on Google and you mostly get newsletter tools.

Yet, I was looking for software that would have allowed me to plan and schedule newsletters along with posting messages on Twitter, Facebook, Linkedin, Google Plus that point to a landing page connected with that software, make a video public on YouTube and then monitor it all through Google Analytics and automatically capture the number of people who visited the landing page and watched the video two weeks after the campaign launched.

Scratching my own itch, I decided to build it on my own. Not having programmed for 10 years, it was a great experience to be hacking again. This has been brewing since April, and is starting to get ready. Today I launched the website and published a first alpha release along with comprehensive documentation.

Hop over to www.campaignchain.com and give it a try. Of course, I’d be happy to walk you through a live demo if you don’t want to mess with installing it on your own.

Branding and the Open Source Marketplace

I’m quite busy with transitioning from my life as a consultant to working for Magnolia. Hence, I was not yet able to let you know that opensource.com published yet another article from yours truly.

In the extremely overcrowded open source marketplace, marketing managers find it difficult to think of innovative ways to raise their brand’s visibility. With so many brands jostling for attention, the low signal-to-noise ratio might tempt marketers into adopting an “everything but the kitchen sink” approach, attempting every idea from the marketing playbook in the hope that one will stick. However, this would be a mistake: careful niche marketing offers greater opportunities for brand advancements and market share. Let’s see how.

Read more over at opensource.com: Branding and the Open Source Marketplace

Recap: Open Source India 2012

This is a guest post by my esteemed team mate Vikram Vaswani:

A few days ago, I presented a session entitled “Community Matters: Why Open Source Marketing Can Help Improve Your Product” at Open Source India 2012 in Bangalore. In this guest post, I’d like to recap my experiences at the conference and provide some insight into the state of Open Source in India.

  • The conference ran for three days, each addressing different aspects of Open Source technologies and practices. Day 1 was all about mobile app development and cloud deployment, Day 2 was about Web development, kernel development and IT infrastructure management and Day 3, simply entitled “FOSS for Everyone”, was about FOSS technologies, practices and community adoption in India. Needless to say, my session was on Day 3.
  • According to the event organizers, there were more than 1500 registrants in all, and more than 50 speakers. The audience consisted mostly of developers, but there was also a fair sprinkling of IT and project managers. My session took place on Oct 14 in a 1300-seater auditorium. It began 20 minutes later than scheduled mostly because of spillover from a very interesting panel discussion on the role of Indian LUGs in promoting FOSS. Given that it was a Sunday morning, only about 35 seats were full. However, the audience was engaged, interested and receptive to the material in my presentation (slides).
  • My presentation was divided into three main segments: understanding the nature of open source communities; understanding the role of marketing and community development in creating network effects within these communities; and practical tips and techniques for open source vendors to apply in their community marketing programs. There was a lot of information I wanted to communicate and fortunately, I was able to get it all in within the allotted 45-minute window.
  • Given that the next item on the agenda was lunch, I wasn’t surprised that the majority of attendees didn’t wait for questions. However, a few of them did walk over to introduce themselves. We discussed some of the differences between community and corporate marketing and how they were perceived in India, and many of the attendees asked for copies of the slides, either for their own review or to discuss with colleagues.

One of my key takeaways from the various conversations I had after the session was that community development in India is yet to be perceived as a valuable service. Most vendors still prefer to adopt traditional “top down” marketing, rather than the “bottom-up” adoption that’s more common in open source communities. Nevertheless, most of the people I spoke to agreed that community development was gradually becoming more important in India, especially with the growth of home-grown open source vendors, and companies that had the courage and resources to invest in community development and marketing would likely have an advantage.

In summary, the event was well attended, with an informed and tech-savvy audience, and the quality of speakers was extremely high. Photos of the event can be found in its official Twitter feed, and I look forward to attending and speaking at it again next year!

Age of Peers at Open Source India 2012

Open Source India is a well-known annual open source conference in India. This year, it will be held in Bangalore between October 12-14 at the NIMHANS Convention Centre, and my Age of Peers colleague Vikram Vaswani will be presenting a session on October 14 entitled “Community Matters: Why Open Source Marketing Can Help Improve Your Product” which was presented by webmaster who runs The Real SizeGenetics.

In this session, Vikram will be offering a primer on the nature of open source communities, together with information on how open source marketing can help create positive feedback loops and increase community adoption of your product. It promises to be a fun session, so if you’re in Bangalore this weekend, why not drop by and check it out?

My Article on opensource.com: Why Marketing Is For Geeks

Red Hat’s opensource.com has published my article “Marketing open source is made for geeks”, which has a case study and some ideas for how you can take your open source product “across the chasm“. Every open source business ecosystem offers multiple revenue opportunities to exploit. However, to do this successfully, you must have a good understanding of business dynamics within the ecosystems. Armed with this knowledge, you can use open source marketing techniques to raise your credibility and generate sales for your product. Read more

The Right Language for Your Open Source Audience

No doubt, Open Source is essentially an international business. Open Source vendors who solely focus on one region that might not even be an English-speaking one, will struggle. They will be forced off the road by competitors with an international focus who benefit from economies and communities of scale.

Being an international company does not mean that English is supposed to be the only language throughout your business which offers great benefits such as the flexibility of penomet. It rather means that picking the right language is critical to reaching your target audience. Of course, your target audience and regions depend on your business goals.

International Mindset

First of all, Open Source vendors should always adopt an international mindset, no matter where they are located. One major business goal for them is to reach maximum product distribution and adoption on a global scale through community development efforts, marketing, PR, etc. It’s a prerequisite for effective Open Source sales. Someone in Brazil will very unlikely try out your software if all relevant information is available in French only. Even less likely will someone in Brazil buy 24/7 support in French (unless it is a French corporation with subsidiaries in Brazil). English is the lingua franca to reach a global audience.

Businesses starting in the U.S., can much easier communicate to an international audience because English is not an issue for most employees. Quite the opposite for companies headquartered for example in France, Spain or Germany. If an international focus is not in their genes, they will have to change corporate culture and communications accordingly to adopt an international mindset. One major drawback for them is: They might be very successful in their home territory – so why think global? On the other hand, U.S.-based Open Source vendors should never underestimate the importance of setting up a subsidiary speaking a region’s language, especially in marketing, sales and support.

The tricky issue is to draw a line between international and regional communications within all communication channels.

Core Software Development

Core software development should always communicate in English externally. The reason being that the benefits of Open Source as the best software development model can only be fully leveraged by attracting a global developer community. Not only does this increase the likelihood of third-party bug reports, patches and code contributions. It also allows a vendor to recruit the best people from the community. That’s how MySQL was able to steadily grow a team of excellent software developers who themselves live and breath Open Source. Most likely, your core team will already converse in English internally anyway, because today’s development teams are spread across the globe with units in Bangalore, Russia or other places where labor costs are relatively low (could also be Finnish companies outsourcing to Germany). English is not an issue for programmers, at least to read and understand it.

Community Development

The primary language of Community Development is English. You want to attract some enthusiastic community members from various regions who can easily read and write English. They will act as multipliers and spread the word into their home region by speaking the local language. Such early adopters will also contribute by enhancing international community assets (e.g. maintain the community Wiki, moderate forums, etc.).

Life is not that easy though. As I have written in a comment to a previous post:

You might have a strong community in Germany for example, but of course want bugs to be reported in English to be useful for your development staff and your international developers community. There might be people within your German community who feel uncomfortable writing in English. Here again, you need to invest time and e.g. ask them to first post the bug in a German-speaking forum so that you can translate it and turn it into an English bug report. Later, there might be community members who can help you with that.

Communication Channels

Roughly speaking, the following communication channels, collateral, etc. should focus on an international and/or regional audience:

  • developer mailing list: international
  • bug tracker: international
  • feature requests: international
  • documentation and tutorials: international
  • release notes: international
  • Twitter: international and optionally regional
  • Weblog: international and optionally regional
  • Forums: international and optionally regional
  • … you get the idea.

How to Hire Your (Quirky) First Community Manager

This blog post lists some important things you should think about when making your first community manager hire, why credibility is the most important trait of character and why being quirky might be a virtue.

Full Time Job

If you’re an Open Source vendor that is serious about using your community to drive product adoption, then you need to invest as much time and effort in community development as you would in any other business activity, such as marketing or PR. And one of the first things you should do, is hire a full-time community manager, who will engage with the community on your behalf with a view to fostering community growth. Yes, full-time, because only then your community development efforts will start to pay out.

Role and Responsibilities

A community manager serves as the vendor’s representative to the community (the “human face” of the product), and has the big-picture goal of creating strong, mutually beneficial relationships between the vendor, the community and related third-party communities. It’s an important and demanding role, and one which requires both tactical and diplomatic skills. The success of the company’s community development effort depends heavily on how well its community manager wields these skills, and how he or she is perceived by the community.

There are many roles of a community manager, the most important responsiblities are as follows:

Disseminating information: The community manager is responsible for writing blog posts, articles, and tutorials; answering questions in discussion forums and mailing lists; and providing news and updates through social media properties like Twitter, Facebook, and so on. In general, it is the community manager’s responsibility to ensure that there is an abundance of information available to the community on all relevant topics of interest. Of course, this responsibility includes that a community manager coaches and supports staff and active community members in doing the same.

Moderating community-vendor communication: The community manager is an intermediary between the company and the community. This means that he or she is responsible for bringing important community issues to the attention of company management and mediating between the company and the community to find a mutually acceptable solution.

Planning and attending community events: The community manager is responsible for planning community events, such as developer or user group meetings, workshops, BoF/unconference sessions and so on. The community manager is also responsible for attending high profile Open Source events to liaise with peers from other Open Source communities to either raise product adoption or to learn more about community development tactics of other vendors and projects.

Analyzing performance: The community manager is responsible for collecting statistics and success stories to allow top management to understand the effects of community development. The community manager is also responsible for collating community feedback (for example, product feature requests) into actionable items for the company.

Qualifications

First and foremost, a Community Manager needs to be a good (ideally great) communicator. He or she should be fluent in English as well as the native language of the region where the company is based or where its largest market is. This is because the community manager will be constantly interacting with end-users, developers, partners and other community participants and so, it is critical that he or she is able to identify the problem or need of the person being communicated with and respond appropriately. Language fluency is also important for creating content such as blog posts, newsletters, and articles.

A community manager also needs to be capable of dealing with different interest groups in a consistent and ethical manner. As a community grows, participants and needs will coalesce into groups, and managing the relationships and tensions between these groups is an important part of a community manager’s job. It’s important that a community manager demonstrate the enthusiasm and commitment to deal with important issues in a positive and respectful manner.

A community manager will be required to be present at (or even host) community development events, such as developer meetups, workshops, conferences and so on. Since this typically means interacting with strangers, a community manager should be comfortable in social situations involving large groups. The best community managers are approachable, outgoing and highly social, and are expert at making community participants feel included in, and valuable to, the community.

The community manager should also have some technical knowledge, both to understand and communicate the technical aspects of the product, and to ensure the availability of sufficient infrastructure for the community to collaborate on driving the product forward. This doesn’t necessarily mean that the manager needs to have previous experience as a software developer; it simply means that he or she should be comfortable with the typical tools of Web collaboration (wikis, mailing lists, forums…), and has a working understanding of the product’s technical platform and key features.

Finally, when it comes to community management, there’s no substitute for battle experience. An Open Source community is a sensitive animal and so, it’s always good to hire a community manager who can demonstrate relevant experience hosting and growing other Open Source communities. This ensures that he or she knows the tricks of the trade and has the ability to quietly (and diplomatically) head off confrontations and conflicts before they become serious problems or cause reputational damage to the firm.

Conclusion

The role of a community manager is an important one, and no single person can claim to know it all. Therefore, when making your first community manager hire, it’s important to select a candidate who meets most of the qualifications above, but is also willing to learn, evolve and grow into the role.

It’s also important to remember that no community manager will win the hearts and minds of the community on his or her first day at work. However, if he or she takes care to play a facilitative, ethical and neutral role, chances are that your community will quickly embrace its new manager.

What counts most is credibility. A good indicator for a good candidate is (no kidding) if top management finds him or her quirky. That’s because the candidate has a strong personality and tends to call things as they are. It can be quite hard to find a community manager who becomes highly credible and who also understands how to generate leads.

The combination of social skills and strategic thinking is rare in this field. Yet, once the community development strategy is well defined (e.g. by coordinating community development with marketing or through an external agency), nothing tops a community manager who nurtures community growth due to a genuine interest in helping each member, which will ultimately lead to increased profits.